Angebote für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(-innen), Altenpfleger(-innen), Hebammen sowie Angestellte in pflegerischen Assistenzberufen
Symposium „Pflege und DRG“ am 26. und 27. Mai 2011 in Berlin - ausgebucht!
Berlin (05. April 2011) – Am 26.05./27.05.2011 veranstaltet der Deutsche Pflegerat das Symposium „Pflege und DRG“ und lädt Sie dazu herzlich ein.

Die Abbildung der Pflege in den DRGs ist ein wichtiges und kontrovers diskutiertes Thema. Mit dem OPS 9-20 Hochaufwendige Pflege von Patienten wurde im G-DRG-System ein weiterer Schritt zur Abbildung der aufwendigen und komplexen Leistungen der Pflegenden getan. Es ist eine hohe Motivation des Pflegepersonals zu verzeichnen, sich in die weitere Ausgestaltung eines lernenden Systems einzubringen. Nach Einführung des OPS 9-20 führte die Erhebung der Pflegekomplexmaßnahmen mit dem PKMS zu teils erheblichen Anwenderproblemen. Der DPR beauftragte eine Arbeitsgruppe mit der fachlich-inhaltlichen und strukturellen Überarbeitung des PKMS-E Version 1.0. Nach eingehender Analyse der Rückmeldungen der Anwendereinrichtungen erfolgte eine Überarbeitung des PKMS-E, die in einem umfangreichen Anwendertest getestet wurde. Der überarbeitete PKMS-E wurde als „Version 2.0“ in das Vorschlagsverfahren fristgerecht eingereicht.

Mit dem Symposium „Pflege und DRG“ stellt der DPR die ganze Bandbreite der Abbildung pflegerischer Leistungen im G-DRG-System dar und lädt zu einer Diskussion ein. Auf dem Symposium stellt der DPR u.a. die in das Vorschlagsverfahren eingereichte Version PKMS-E 2.0 vor.

Inhalte und Programm des Symposiums finden Sie im Anhang, ebenso Anreiseinformationen nebst Hinweisen auf Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Tagungsortes.

Kosten der Veranstaltung: 150,00 EUR (inklusive MWSt.)

Zeitpunkt/Ort:
Die Veranstaltung findet vom 26.05.-27.05.2011 in der Wannsee-Akademie in Berlin statt.
Adresse: Wannsee-Akademie, Zum Heckeshorn 36, 14109 Berlin

Fortbildungspunkte bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP): 10

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Daher empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!


Programm

Symposium „Pflege und DRG“

Termin: 26.-27. Mai 2011
Ort: Wannsee-Akademie,

      Zum Heckeshorn 36, 14109 Berlin
Veranstalter: DPR, Moderation: Andrea Lemke

Donnerstag 26. Mai 2011

Ab 10:00 UhrRegistrierung
10:30 – 10:45Eröffnung

Andrea Lemke, Pflegedirektorin Jüdisches Krankenhaus Berlin, Mitglied im Lenkungsausschuss Pflege und DRG des DPR

10:45 – 11:00 Begrüßung

Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR), Berlin

11:00 – 11:30 Politische Hintergründe

Ricarda Klein, Vize-Präsidentin des DPR, Sprecherin des Lenkungsausschusses Pflege und DRG des DPR

11:30 – 12:00 Pflege im G-DRG-System

Anke Wittrich, Stv. GF des Bundesverbandes Geriatrie e.V., Berlin

12:00 – 13:00 Mittagspause
13:00 – 13:30 Pflege in Komplexkodes am Beispiel der:

- Neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation

Ralf Schmidt, Pflegedienstleiter, Krankenpfleger f. Rehabilitation (DKG), m&i-Fachklinik Herzogenaurach

13:30 – 14:00 - Geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung

Friedhilde Bartels, Pflegedienstleiterin, Albertinen-Haus,
Medizinisch-Geriatrische Klinik, Hamburg

14:00 – 14:30 Keine DRG in der Psychiatrie – wie bildet sich Pflege im neuen Entgeltsystem ab?

Georg Oppermann, Pflegedirektor Bezirkskrankenhaus Augsburg,
2. Vorsitzender der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V., LA Pflege und DRG

14:30 – 15:00 Kaffeepause
15:00 – 15:30 Patienten mit Demenz im Akutkrankenhaus und der PKMS

Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort Witten, Department für Pflegewissenschaft Universität Witten/Herdecke

15:30 – 16:00 PKMS aus Sicht eines Maximalversorgers

Bernhard Gibb, Dipl.Pflegewirt (FH) Geschäftsbereich Pflege
- Stabsstelle Pflegecontrolling/Prozessmanagement - Universitätsmedizin Greifswald

16:00 – 16:30 Automatische Ableitung OPS relevanter Daten aus Leistungserfassung oder elektronischer „Pflege“-Dokumentation

Stefan Hieber, LEP Berater Deutschland, Bokholt Hanredder

16:30 – 17:00 Grenzen und Möglichkeiten der Pflegeprozessgestaltung im Krankenhaus

Silvia Raffel, Organisations- und Personalentwicklung, Rhein-Ruhr competence consulting, Duisburg

17:00 – 17:30 Zusammenfassung

Ricarda Klein

Freitag 27. Mai 2011

09:00 – 09:30 UhrPKMS-E: Fluch oder Segen

Dr. Markus Mai, MScN, M.A., Dipl.Pflegewirt (FH), Stv. Pflegedirektor, Krankenhaus Barmherzige Brüder Trier

09:30 – 10:15 UhrIdentifikation hochaufwändiger Pflege - ein pragmatischer Alternativvorschlag

Dirk Hunstein, Dipl.Pflegewirt, ePA-Competence Center;
HSK Qualitätsmanagement, Wiesbaden

10:15 – 11:15 UhrPKMS-E Version 2.0

Patrick Jahn, Diplom Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, Krankenpfleger, Universitätsklinikum Halle (Saale)

Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Leiter Pflegeforschung und -entwicklung

Corinna Germ, Dipl. Pflegewirtin (FH), Gruppenleitung 11-1, Medizinische Klinik I, Zentrum der Inneren Medizin, Klinikum der J. W. Goethe Universität Frankfurt am Main

11:15 – 11:45 UhrKaffeepause
11:45 – 12:45 UhrAbschlussdiskussion
12:45 – 13:00 UhrZusammenfassung und Ausblick

Ricarda Klein/Patrick Jahn

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