Suche
go!
Home
Spenden
Shop
Links
Mitgliederbereich
Der Deutsche Pflegerat
Über uns
Struktur
Grundsatzprogramm
Das Präsidium
Mitgliedsverbände
Satzung
Aktuelles
Analyse Beschäftigung und Beschäftigungsstruktur in Pflegeberufen
OPS 2011 PKMS
OPS 2012 PKMS
Fachtagung des DPR am 11.11.11
OPS 2010 PKMS
Berufsordnungen
Newsletter
Termine
Presse
Projektantrag 2008
Impressum
Kontakt und Anreise
Angebote für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(-innen), Altenpfleger(-innen), Hebammen sowie Angestellte in pflegerischen Assistenzberufen
Home
/ Aktuelles /
Presse
/
DPR unterstützt Modernisierung der EU-Berufeanerkennungsrichtlinie
DPR unterstützt Modernisierung der EU-Berufeanerkennungsrichtlinie
DPR Presseinformation
Berlin 9. September 2011 - Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und des Hebammenwesens begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission, die Berufeanerkennungsrichtlinie zu modernisieren. Konsultationen der EU haben eine breite Unterstützung für die Prinzipien der Richtlinie ergeben. Mit dem Grünbuch zum Thema „Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen“ wurde ein Konsultationsprozess begonnen, der die Aktualisierung verschiedener Teile begründen soll. Der DPR beteiligt sich mit einer Stellungnahme an dieser Konsultation.
„Von der Modernisierung der Berufeanerkennungsrichtlinie erwartet der DPR einen positiven Schub für die Diskussion um die deutsche Reform der Pflegeausbildung“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Schon immer gingen von der EU wichtige Impulse für die Regelungen des Krankenpflegegesetzes, mittelbar aber auch des Altenpflegegesetzes aus, so Westerfellhaus weiter.
Deutschland habe bei der Qualifizierung der Pflegefachpersonen im europäischen Vergleich großen Aufholbedarf. Die historische Schlechterstellung der Ausbildung in Frauenberufen setze sich bis heute fort. Strukturell gebe es nach wie vor Defizite bei den Ausbildungsstrukturen, vor allem dem Status der Schulen. Die prekäre Personalausstattung in allen Sektoren des Gesundheits- und Pflegewesens gefährde zunehmend die praktische Ausbildung. Der DPR hat wiederholt Vorschläge für eine Reform vorgelegt, zuletzt im Juni 2011 in gemeinsamen Eckpunkten mit dem Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe.
Im Grünbuch werden vor allem Anforderungen an die Ausbildung, Strukturen zur wechselseitigen Information der EU-Staaten über Veränderungen bei Berufsausbildungen (darunter auch die Berufsausweise) und die Anwendung der Prinzipien der Richtlinie in spezifischen Fällen (z.B. vorübergehende Erbringung einer Dienstleistung in einem anderen EU-Staat) thematisiert.
Bei den Anforderungen an die Ausbildung hat sich der DPR für eine Anhebung der Zulassungsvoraussetzung auf 12 Jahre (oder deren Äquivalent) ausgesprochen. Die Anforderungen an die Pflegefachberufe sind deutlich gestiegen. Das allein erfordert eine Anpassung beim Qualifikationsniveau. Die vertikale Durchlässigkeit im Bildungssystem hat sich verbessert und muss sich spezifisch für die Pflege weiter verbessern. Insofern hat jeder an einem Pflegeberuf interessierte und begabte Mensch die Möglichkeit, Zugang zu einer pflegerischen Berufsausbildung zu erhalten.
In diesem Kontext fordert der DPR die Gesundheitsminister-Konferenz auf, einen verbindlichen Rahmen für die Qualifizierungen auf der Ebene Pflegeassistenz zu schaffen. Der DPR befürwortet die Verwendung der Berufsausweise als Träger der Qualifikationsnachweise. In Fällen einer vorübergehenden Berufsausübung in einem anderen EU-Staat wendet der DPR sich gegen die Aufweichung der Qualitätsstandards der Richtlinie.
Anhänge:
Presseinformation_DPR unterstützt Modernisierung der EU-Berufeanerkennungsrichtlinie_110909.pdf
( 65.35 KB )
ADS . AVG . BALK . BeKD . DHV . BLGS . BFLK . BVG . DBfK . DGF . DPV . VdS . VfAP . VHD . VPU
Deutscher Pflegerat (DPR)
Salzufer 6 | 10587 Berlin