Angebote für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(-innen), Altenpfleger(-innen), Hebammen sowie Angestellte in pflegerischen Assistenzberufen
DPR besorgt über die Pläne der Bundesregierung zur Reform der GKV-Finanzierung
DPR Presseinformation
Berlin (22. September 2010) – Der Deutsche Pflegerat e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens (DPR), sieht mit Sorge die Pläne der Bundesregierung zur Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. „Der Gesetzentwurf ist sozial unausgewogen und bleibt weit hinter den Erfordernissen einer nachhaltigen Reform zurück“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Für die Pflegeberufe seien insbesondere durch die erneute Sparrunde bei den Krankenhäusern fatale Folgen zu befürchten, so Westerfellhaus weiter. Der DPR befürchtet, dass zur Kompensation der fehlenden Einnahmen erneut Personal abgebaut wird. Die Unterbesetzung und Arbeitsüberlastung der Pflegefachkräfte im Krankenhaus gefährdet schon heute die Sicherheit der Patientinnen und Patienten und den Behandlungserfolg. Die Attraktivität der Pflegeberufe würde noch mehr beschädigt.

Der DPR fordert deshalb von der Bundesregierung einen Maßnahmenkatalog zur sofortigen Abhilfe der bestehenden Defizite und zur Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung. Hier sieht der DPR in der weiteren Beratung des Gesetzentwurfes noch großen Handlungsbedarf. Alle Akteure – auch Kassen und Arbeitgeber – müssen ihren Worten, wie wichtig der Beitrag der professionellen Pflege sei, endlich auch Taten folgen lassen. Das kostet Geld und deshalb müssen Prioritäten anders gesetzt werden.

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Deutscher Pflegerat (DPR)
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