Im Jahr 2003 befand der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen in seinem Gutachten: "Pflege wird nach allgemeiner Einschätzung in immer höherem Maße zu einer der wichtigsten Leistungen des Staates an seine Bürger. Unumstritten ist, dass diese Leistungen hohes Qualitätsniveau erfordern." Zwei Sätze, die so auch aus der Feder der Mitglieder des Bundesverbandes der Lehrenden der Gesundheits- und Sozialberufe hätten stammen können. "Professionelle Pflege in Deutschland ist ein Dienstleistungsangebot auf dem Gesundheitsmarkt", sagt Vorsitzender Michael Breuckmann. "Pflegequalität ist eng verknüpft mit Qualität der pflegeberuflichen Bildung. Dafür machen wir uns stark."
Im BLGS engagieren sich Lehrerinnen und Lehrer an Pflegeschulen, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Dozentinnen und Dozenten an Berufsfachschulen, an Fort- und Weiterbildungsstätten, Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen und Universitäten mit Pflegestudiengängen sowie Studierende der Pflege.
Der BLGS ist Gründungsmitglied des DPR. In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen gesellschaftspolitisch auf dem Prüfstand stehe, dürfe Pflege nicht zum "Spielball" werden. Sie müsse vielmehr als "eigenständige Profession" anerkannt werden.
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