Angebote für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(-innen), Altenpfleger(-innen), Hebammen sowie Angestellte in pflegerischen Assistenzberufen
Eröffnung des Hauptstadtkongresses: Drei Minuten Begeisterung, Motivation und klare Worte von DPR-Präsident Westerfellhaus
DPR Presseinformation
Berlin 11.05.2011 – Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) hatte drei Minuten Redezeit und füllte diese mit klaren Inhalten, deutlichen Forderungen und motivierenden Parolen.

Drei Minuten Redezeit seien ähnlich wenig Zeit wie ein Jahr für die Pflege, so Westerfellhaus zu Beginn seines Grußwortes. Damit spielte Westerfellhaus auf das vom scheidenden Gesundheitsminister Rösler ausgerufene „Jahr der Pflege“ 2011 an, nicht ohne aber dieses richtig gesetzte Signal zu würdigen. „Mit dem Pflegedialog ist ein guter Anfang genmacht, aber wir brauchen noch Jahre inhaltlicher, anspruchsvoller Arbeit, um den Heraus- und Anforderungen gerecht werden und um die erforderlichen Maßnahmen nachhaltig und umfassend umsetzen zu können“, betonte Westerfellhaus. Die Politik könne und dürfe es sich nicht leisten, die zukünftigen Herausforderungen in der Versorgung alter und kranker Menschen ohne die Pflege zu diskutieren und ohne diese zentrale Branche zu planen.

Westerfellhaus betonte, voller positiver Erwartungen in den Pflegedialog gegangen zu sein und betonte, dass alle erstrangigen Themen wie Zusammenführung der Ausbildung der Pflegeberufe, die Versorgung Demenzkranker, die Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, Entbürokratisierung und die Wertschätzung pflegender Angehöriger aber nun auf dem Tisch lägen. Aber, so Westerfellhaus weiter, „wir sind jetzt an einem Zeitpunkt angekommen, an dem Hoffnung auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen nicht mehr reicht. Wir müssen endlich die herausfordernden Fragestellungen mit Antworten belegen, denn die betroffenen Menschen warten zu Recht auf Taten!“

Deutliche Worte in die eigenen und in die Reihen der Verhandlungspartner aus der Politik. Und da die drei Minuten bereits um waren, schloss er mit einem Versprechen: „Ich blicke hoffnungsvoll in die Zukunft! Die Berufsgruppe aller Pflegenden ist ein verlässlicher und engagierter Partner im fairen Dialog. In der Allianz aller Beteiligter wird sich gerade der Pflegerat stellvertretend für die ganze Berufsgruppe weiterhin dafür einsetzen, dass neue Rahmenbedingungen geschaffen werden und die Pflegenden dazu aufrufen, aktiv und konstrukitiv an einem zukunftsfähigen Versorgungssystem weiterzuarbeiten.“

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