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Aktuelle Pressemeldung vom 23.09.2016

„Gesetzentwurf des PsychVVG ist ein wegweisender Schritt“

Deutscher Pflegerat zur Anhörung des Gesetzentwurfes im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages

Am kommenden Montag (26. September 2016) findet zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) eine öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages statt. Hierzu sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), heute in Berlin:

„Der Gesetzentwurf des PsychVVG ist ein wegweisender Schritt, der Beispielfunktion für alle Krankenhäuser haben könnte. Denn er sieht die Verknüpfung des Entgeltsystems der psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken mit der Einhaltung von Mindestvorgaben zur Personalausstattung vor.

Damit zeigt sich der Gesetzgeber mutig. Er zeigt damit bewusst, dass Leistung immer auch etwas mit der Quantität und Qualität des Personals zu tun hat. Nicht immer stand das in der Vergangenheit im Mittelpunkt der Gesetzgebung.

Dabei ist die Personalausstattung das A und O der Qualität der Leistungserbringung. Ohne die professionell Pflegenden läuft nichts. Wir brauchen daher Vorgaben für die Personalausstattung und deren Qualität, damit klar ist, mit welchem Personal die Leistung auch tatsächlich zu erbringen ist.

Solche Vorgaben müssen jedoch zugleich flexibel zu handhaben sein, da es immer auf die Art der Leistungserbringung ankommt. Hierauf muss ein Krankenhaus, ebenso wie eine Pflegeeinrichtung, reagieren können.

Dementsprechend gilt es, die Vorschläge des PsychVVG in die Diskussion zur Personalausstattung der Krankenhäuser einzubringen. Denn gutes Personal steigert die Qualität.

Auch wird damit ein deutliches Signal gegen eine immer weitere körperliche und seelische Mehrbelastung der Pflegenden gesetzt. Das ist ein wesentlicher Baustein dazu, die Versorgungsqualität sowie die Patientensicherheit zu garantieren.“
 
Ansprechpartner:
Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats
 
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
 
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
 
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de
 

 
Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
 
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
 
Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.
 
Mitgliedsverbände:
 
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU). 

 


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