Willkommen bei der vereinten bundespolitischen Stimme der Pflegefachpersonen und Hebammen in Deutschland.
Der Deutsche Pflegerat ist der Zusammenschluss der wichtigsten Verbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens. Wir vertreten die vereinten Interessen der beruflich Pflegenden und Hebammen auf Bundesebene - im gemeinsamen Dialog, mit der Politik, in den Medien und in der Öffentlichkeit, mit klaren Positionen und Expertengruppen.
Profession stärken Über den Pflegerat Alle Themen
Pflege gemeinsam zukunftssicher machen!
Politik muss die Weichen für eine starke und nachhaltige Pflege stellen. Das geht nur zusammen mit der Pflegeprofession. Unser Forderungspapier zeigt, was dazu nötig ist. Jetzt ist die Zeit zu handeln – für eine starke Pflege und ein gesundes Morgen!
Mehr erfahren, teilen & mitgestalten:
Instagram | LinkedIn
| YouTube
| Bluesky
Podcast des Deutschen Pflegerats
Pflege hörbar und erlebbar machen: Mit „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ macht der Deutsche Pflegerat deutlich, worauf es ankommt: fundierte Einblicke, klare Positionen und starke Stimmen für die Pflegeprofession. Der Podcast zeigt, warum die Kompetenzen, politische Mitbestimmung und strukturelle Beteiligung der professionell Pflegenden der Schlüssel zur Verbesserung der Versorgung sind.
Jetzt streamen und abonnieren bei:
Spotify |
Apple Podcasts
|
Deezer
|
Amazon Music
Image-Film des Deutschen Pflegerats
Der Imagefilm des Deutschen Pflegerats zeigt, was Pflege und Hebammenarbeit jeden Tag bedeuten: Nähe, Kompetenz und Verantwortung für Millionen Menschen. Er macht sichtbar, worauf unsere Gesellschaft baut – und wofür wir vom DPR stehen. Er lädt ein, hinzusehen, zu verstehen und die beruflich Pflegenden und Hebammen zu stärken.
BAPID II - Bildungsarchitektur für die Pflege
Wie sieht eine bundeseinheitliche Bildungsstruktur aus, die Pflegeberufe attraktiv, durchlässig und zukunftsfähig macht? Und gleichzeitig die Versorgung nachhaltig sichert? Diesen Fragen geht der Deutsche Pflegerat mit dem Projekt BAPID – der „Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland“ – gezielt nach. BAPID II liefert jetzt moderne Rollenprofile und klar definierte Berufsbilder, die pflegerische Aufgaben transparent machen, berufliche Entwicklung stärken und internationale Anschlussfähigkeit sichern. Das Ergebnis ist ein Meilenstein für mehr Perspektiven, Entlastung in den Teams und eine professionelle, starke Pflegeprofession.
Berufliche Pflege zeigt Haltung
Wir als Profession stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen, für Demokratie, für Vielfalt und gegen jede Form der Diskriminierung und Radikalisierung.
Wir übernehmen Verantwortung und bringen diese auch zum Ausdruck. Wir zeigen Haltung! Um dies zu unterstützen, dafür steht das „P“.
Deutscher Pflegerat fordert Strategie für Pflegeexzellenz
Gute Pflege entscheidet über die Qualität der Versorgung. Doch Deutschland schöpft dieses Potenzial nicht aus. Der DPR legt mit dem Expert:innenpapier „Qualitätsentwicklung durch die Förderung von Pflegeexzellenz in Deutschland“ eine fundierte Analyse vor. Die DPR-Fachkommission „Exzellenzentwicklung in der Pflege“ hat es erarbeitet. Pflegeexzellenz ist die Basis für Qualität, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Wer die Versorgung sichern will, muss die Profession Pflege systematisch stärken und strategisch nutzen. Pflegeexzellenz ist das Ergebnis gezielter politischer und organisatorischer Entscheidungen. Investitionen in Pflegeexzellenz sind eine strategische Notwendigkeit für ein sicheres, widerstandsfähiges sowie qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem - mit einem nachweislich hohen Social Return on Investment. Es ist nicht länger vertretbar, vorhandene Effizienz- und Qualitätspotenziale ungenutzt zu lassen, die die Kosten-Nutzen-Relation der Versorgung enorm verbessern würden. Die Profession Pflege muss als zentrale Berufsgruppe anerkannt und mit hohen Entscheidungskompetenzen, Ressourcen und Forschungsinfrastruktur ausgestattet werden. So kann Pflegeexzellenz in Deutschland nachhaltig wachsen.
Mehr Auszubildende, mehr Personal: DPR sieht Fortschritt, mahnt und fordert konsequentes Handeln
Die Pflegeausbildung in Deutschland wächst weiter. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: 2025 wurden rund 64.300 neue Ausbildungsverträge zur Pflegefachperson abgeschlossen – ein Plus von acht Prozent. Insgesamt befinden sich derzeit rund 158.000 Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Zugleich macht das aktuelle Fachkräftemonitoring der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) deutlich, dass der Bedarf an Pflegepersonal weiter hoch bleibt. Zwar ist die Zahl der Beschäftigten im Pflegedienst in Krankenhäusern in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig scheiden bis 2035 rund 300.000 Beschäftigte altersbedingt in den Krankenhäusern aus. Auch in der Langzeitpflege ist der Druck groß. Der DPR bewertet die Entwicklung deshalb als wichtigen Fortschritt, warnt aber vor falscher Entwarnung. Er fordert, die Ausbildung weiter zu stärken, Fachpersonal im Beruf zu halten, das Pflegestudium gezielt auszubauen und die Instrumente zur Personalbemessung weiterzuentwickeln. Nur wenn jetzt die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, kann daraus langfristig eine stabile pflegerische Versorgung entstehen.








