Willkommen bei der vereinten bundespolitischen Stimme der Pflegefachpersonen und Hebammen in Deutschland.

Der Deutsche Pflegerat ist der Zusammenschluss der wichtigsten Verbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens. Wir vertreten die vereinten Interessen der beruflich Pflegenden und Hebammen auf Bundesebene - im gemeinsamen Dialog, mit der Politik, in den Medien und in der Öffentlichkeit, mit klaren Positionen und Expertengruppen.

Profession stärken Über den Pflegerat Alle Themen

Pflege gemeinsam zukunftssicher machen!

Politik muss die Weichen für eine starke und nachhaltige Pflege stellen. Das geht nur zusammen mit der Pflegeprofession. Unser Forderungspapier zeigt, was dazu nötig ist. Jetzt ist die Zeit zu handeln – für eine starke Pflege und ein gesundes Morgen!

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Podcast des Deutschen Pflegerats

Pflege hörbar und erlebbar machen: Mit „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ macht der Deutsche Pflegerat deutlich, worauf es ankommt: fundierte Einblicke, klare Positionen und starke Stimmen für die Pflegeprofession. Der Podcast zeigt, warum die Kompetenzen, politische Mitbestimmung und strukturelle Beteiligung der professionell Pflegenden der Schlüssel zur Verbesserung der Versorgung sind.

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Folge 6 - Gesundheitskompetenz. Pflege als zentrale Instanz: Ein Gespräch mit Prof. Dr. Doris Schaeffer


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Image-Film des Deutschen Pflegerats

Der Imagefilm des Deutschen Pflegerats zeigt, was Pflege und Hebammenarbeit jeden Tag bedeuten: Nähe, Kompetenz und Verantwortung für Millionen Menschen. Er macht sichtbar, worauf unsere Gesellschaft baut – und wofür wir vom DPR stehen. Er lädt ein, hinzusehen, zu verstehen und die beruflich Pflegenden und Hebammen zu stärken.

BAPID II - Bildungsarchitektur für die Pflege

Wie sieht eine bundeseinheitliche Bildungsstruktur aus, die Pflegeberufe attraktiv, durchlässig und zukunftsfähig macht? Und gleichzeitig die Versorgung nachhaltig sichert? Diesen Fragen geht der Deutsche Pflegerat mit dem Projekt BAPID – der „Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland“ – gezielt nach. BAPID II liefert jetzt moderne Rollenprofile und klar definierte Berufsbilder, die pflegerische Aufgaben transparent machen, berufliche Entwicklung stärken und internationale Anschlussfähigkeit sichern. Das Ergebnis ist ein Meilenstein für mehr Perspektiven, Entlastung in den Teams und eine professionelle, starke Pflegeprofession.

Zur Pressemitteilung Mehr zum Projekt BAPID

Berufliche Pflege zeigt Haltung

Wir als Profession stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen, für Demokratie, für Vielfalt und gegen jede Form der Diskriminierung und Radikalisierung.

Wir übernehmen Verantwortung und bringen diese auch zum Ausdruck. Wir zeigen Haltung! Um dies zu unterstützen, dafür steht das „P“.

Handlungsfelder

Deutscher Pflegerat fordert Strategie für Pflegeexzellenz

Gute Pflege entscheidet über die Qualität der Versorgung. Doch Deutschland schöpft dieses Potenzial nicht aus. Der DPR legt mit dem Expert:innenpapier „Qualitätsentwicklung durch die Förderung von Pflegeexzellenz in Deutschland“ eine fundierte Analyse vor. Die DPR-Fachkommission „Exzellenzentwicklung in der Pflege“ hat es erarbeitet. Pflegeexzellenz ist die Basis für Qualität, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Wer die Versorgung sichern will, muss die Profession Pflege systematisch stärken und strategisch nutzen. Pflegeexzellenz ist das Ergebnis gezielter politischer und organisatorischer Entscheidungen. Investitionen in Pflegeexzellenz sind eine strategische Notwendigkeit für ein sicheres, widerstandsfähiges sowie qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem - mit einem nachweislich hohen Social Return on Investment. Es ist nicht länger vertretbar, vorhandene Effizienz- und Qualitätspotenziale ungenutzt zu lassen, die die Kosten-Nutzen-Relation der Versorgung enorm verbessern würden. Die Profession Pflege muss als zentrale Berufsgruppe anerkannt und mit hohen Entscheidungskompetenzen, Ressourcen und Forschungsinfrastruktur ausgestattet werden. So kann Pflegeexzellenz in Deutschland nachhaltig wachsen.

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Bildung

Mehr Auszubildende, mehr Personal: DPR sieht Fortschritt, mahnt und fordert konsequentes Handeln

Die Pflegeausbildung in Deutschland wächst weiter. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: 2025 wurden rund 64.300 neue Ausbildungsverträge zur Pflegefachperson abgeschlossen – ein Plus von acht Prozent. Insgesamt befinden sich derzeit rund 158.000 Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Zugleich macht das aktuelle Fachkräftemonitoring der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) deutlich, dass der Bedarf an Pflegepersonal weiter hoch bleibt. Zwar ist die Zahl der Beschäftigten im Pflegedienst in Krankenhäusern in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig scheiden bis 2035 rund 300.000 Beschäftigte altersbedingt in den Krankenhäusern aus. Auch in der Langzeitpflege ist der Druck groß. Der DPR bewertet die Entwicklung deshalb als wichtigen Fortschritt, warnt aber vor falscher Entwarnung. Er fordert, die Ausbildung weiter zu stärken, Fachpersonal im Beruf zu halten, das Pflegestudium gezielt auszubauen und die Instrumente zur Personalbemessung weiterzuentwickeln. Nur wenn jetzt die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, kann daraus langfristig eine stabile pflegerische Versorgung entstehen.

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Bild: Digitalisierungsbotschaft

Digitalisierungs­fortbildung
für Pflege­mitarbeitende

Die Digitalisierungsbotschaft ermöglicht es dir, Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu erkennen und in Digitalisierungsprojekten eine aktive Rolle zu übernehmen. In Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat bieten wir dir den Zugang zur Lernplattform der Digitalisierungsbotschaft zu einem geringen Preis.

Mehr erfahren Direkt zur Lernreise

Deutschlands führender Pflegekongress ist die einzige nationale Veranstaltung, die von Vertretern der Pflege für alle beruflich Pflegenden organisiert wird. Das Programm bietet hochkarätige Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Messe. Auf dem Deutschen Pflegetag stehen die neuesten Themen und Trends der Pflege im Fokus. Ins Leben gerufen wurde er, um die Profession Pflege auf die politische Agenda zu setzen und eine Plattform für konstruktive Debatten und zur Vernetzung zu bieten. Das große Interesse und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg und gehen diesen entschlossen weiter!

Deutscher Pflegetag 2026 in Berlin

Deutschlands führender Pflegekongress ist die einzige nationale Veranstaltung, die von Vertreter:innen der Pflege für alle beruflich Pflegenden organisiert wird. Das Programm bietet hochkarätige Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Messe. Auf dem Deutschen Pflegetag stehen die neuesten Themen und Trends der Pflege im Fokus. Ins Leben gerufen wurde er, um die Profession Pflege auf die politische Agenda zu setzen und eine Plattform für konstruktive Debatten und zur Vernetzung zu bieten. Das große Interesse und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg und gehen diesen entschlossen weiter! #PflegeBleibt.

Zur Seite vom Deutschen Pflegetag

Rückblick Deutscher Pflegetag 2025

Der Deutsche Pflegetag 2025 war mit 10.000 Besucher:innen ein voller Erfolg, ein starkes Zeichen für die Pflege und ein beeindruckendes Erlebnis. Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die als Schirmherrin die zentrale Bedeutung der Pflege hervorhob und ausdrücklich unterstrich, wie unverzichtbar der Deutsche Pflegerat als Stimme der Profession ist. Unter dem diesjährigen Motto #PflegeBleibt übernehmen wir als Profession gerne gemeinsam Verantwortung und gestalten ein starkes, modernes und menschliches Gesundheitswesen. Christine Vogler, Präsidentin des DPR, verdeutlichte eindrucksvoll diese Botschaft des DPT 2025, die mehr denn je gilt: #PflegeBleibt. Die Pflege braucht weiterhin eine starke Stimme in der Gesellschaft und in der Politik. Der 13. Deutsche Pflegetag findet am 12. und 13. November 2026 in Berlin statt.

Pressemitteilung DPT 2025 Zum Factsheet Pflege Rede von Christine Vogler nachlesen Zur Rede von Christine Vogler auf YouTube Presse Deutscher Pflegepreis DPT Bilder und Podcasts zum DPT

DPR live dabei

Allgemeiner Hinweis: Praxisdialoge Pflegenetzwerk Deutschland Online. Kontinuierlich.
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Engagiert im Deutschen Pflegerat

Durch das Engagement und die Zielstrebigkeit unserer Mitglieds- und Förderverbände ist es dem DPR möglich, klar Stellung zu beziehen und eine starke Position zu vertreten. Die Arbeit der Verbände ist eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Vertretung der Interessen der beruflich Pflegenden und des Hebammenwesens in Politik und Gesellschaft.

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Pressemitteilungen des DPR

Selbstverwaltung

17.03.2026
Offener Brief: Gesundheitsfachberufe fordern Einbindung in den BMG-Fachdialog Primärversorgung

Am Mittwoch, 18.03.2026, findet eine Veranstaltung im Rahmen des Fachdialogs Primärversorgung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) statt. In einem offenen Brief fordern Gesundheitsfachberufe eine stärkere Einbindung. Verschiedene Akteur*innen aus dem Gesundheitswesen, darunter auch der Deutsche Hebammenverband (DHV) und der Deutsche Pflegerat (DPR), haben sich zusammengeschlossen und in einem offenen Brief an Gesundheitsministerin Nina Warken gewandt. Darin weisen sie darauf hin, dass zahlreiche Leistungserbringer*innen der Gesundheitsfachberufe, die im Rahmen der medizinischen, geburtshilflichen und therapeutischen Versorgung elementar für das Gesundheitssystem sind, nicht oder nur am Rande in den Fachdialog eingebunden werden. In dem offenen Brief nehmen die Fach- und Berufsverbände Ministerin Warken beim Wort und fordern sie auf, die versprochene „frühzeitige Beteiligung aller Akteure” tatsächlich sicherzustellen und der Expertise aufzugreifen. Nur gemeinsam kann es gelingen, die kommenden großen Herausforderungen zu meistern.

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Arbeitsbedingungen

06.03.2026
Pflegebudget sichern und gezielt weiterentwickeln: Positionspapier veröffentlicht

Deutscher Pflegerat warnt vor Rückschritten in der Versorgung - Der Deutsche Pflegerat (DPR) spricht sich klar dafür aus, das Pflegebudget zu erhalten und es gezielt weiterzuentwickeln. Der massive Kostenanstieg wirft Fragen zur Finanzierung und Steuerung auf, die transparent und...

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Selbstverwaltung

03.03.2026
Pflege braucht eigene Selbstverwaltung – Landesregierungen müssen handeln

Ausgrenzung der Pflegeprofession ist ein Risiko für die Bevölkerung! Deutschland setzt im Gesundheitswesen auf Selbstverwaltungsstrukturen, schließt jedoch die Profession Pflege aus. Das ist ein struktureller Fehler, der die Versorgungssicherheit und den Bevölkerungsschutz gefährdet. Die Folge sind fragmentierte Zuständigkeiten, fehlende Verbindlichkeit und eine geschwächte Rolle des Heilberufs Pflege im System – mit spürbar negativen Auswirkungen für die Bevölkerung. Diese strukturelle Leerstelle besteht seit Jahrzehnten und muss korrigiert werden. Der DPR fordert gemeinsam mit den Landespflegeräten die Länder unmissverständlich auf, deutschlandweit eigenständige Selbstverwaltungsstrukturen der Pflege zu schaffen und zu unterstützen. Diese müssen es der Pflegeprofession ermöglichen, unabhängig von Legislaturperioden und Wahlkampfambitionen Verantwortung zu übernehmen, Versorgung zu sichern und ihre berufliche Entwicklung selbst zu gestalten.

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Handlungsfelder

02.03.2026
DPR legt neun Leitlinien für eine wirksame Pflege vor

Die Langzeitpflege in Deutschland steht vor einer Krise: Der Pflegebedarf wächst rasant, Pflegefachpersonen fehlen, und An- und Zugehörige sind überlastet. Betroffen sind sowohl alte Menschen als auch Kinder und Jugendliche, besonders im wohnortnahen Umfeld. Ein symptombezogenes Weiter-so mit einzelnen Maßnahmen reicht nicht mehr aus. Der DPR präsentiert deshalb mit seinem Positionspapier „Die Zukunft der Langezeitpflege muss personen- und familienzentriert sein“ einen klaren Lösungsweg: einen grundlegenden Umbau hin zu einer personen- und familienzentrierten Pflege. Diese soll Prävention, Beratung und Versorgung zusammenführen, Pflegefachpersonen konsequent einbinden und die Langzeitpflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe neu ordnen. Die Fachkommission des Deutschen Pflegerats „Zukunft der Langzeitpflege“ hat das Positionspapier erarbeitet. Im Mittelpunkt steht eine verlässliche Pflege – für Menschen aller Altersgruppen mit Pflegebedarf, ihre Familien und die Gesellschaft insgesamt.

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